Innenminister Herrmann überreicht Zertifikate der mittelfränkischen BDS AZUBIAKADEMIEN

Auch 2021/22 war wieder viel Flexibilität bei Unternehmern, Auszubildenden und Referenten gefragt. Aber trotz erneut widriger Pandemie Rahmenbedingungen konnten alle BDS AZUBIAKADEMIEN in Mittelfranken ihr Weiterbildungsangebot durchführen und das Unterrichtsjahr erfolgreich beenden.. Vom Business Knigge, über Netiquette, Business English, verantwortungsvoller Umgang mit Social Media, Selbstorganisation/Zeitmanagement, bis hin zum Kommunikationstraining und Telefontraining  und einges mehr reichte das Angebot. Es ist eine Möglichkeit für KMUs ihren Auszubildenden Inhalte und Werte zu vermitteln, die über den Berufsschulstoff hinausgehen. Über 200 Auszubildende waren in den BDS AZUBIAKADEMIEN Ansbach, Erlangen, Fürth Stadt und Landkreis, Nürnberg, Landkreis Erlangen-Höchstadt und Landkreis Nürnberger Land angemeldet und bekamen von Innenminister Joachim Herrmann und der Präsidentin des Bundes der Selbständigen (BDS), Gabriele Sehorz, ihre Zertifikate über eine erfolgreiche Teilnahme an den  Workshops der jeweiligen Akademien überreicht. Die Auszubildenden der verschiedensten Ausbildungsberufe aus Handel, Handwerk und Dienstleistungen genossen bei der zentralen Feierstunde, im Schloss der Universität in Erlangen ihre Ehrungen. Im Beisein von Vertretern der Wirtschaftsförderungen, die dieses Projekt vor Ort mittragen, wiesen Innenminister Herrmann und Präsidentin Sehorz auf die Chancen hin, die die heutigen Auszubildenden haben. Ganz im Sinne des BDS, erinnerte Gabriele Sehorz daran, dass viele Ausbildungsbetriebe in den nächsten Jahren auch Nachfolger brauchen. Auch das könnte eine Option für die heutigen Auszubildenden sein – mit viel Freiheiten, aber auch viel Arbeit. Joachim Herrmann beglückwünschte in seinem Grußwort die Auszubildenden dazu, dass sie die Chance, die ihnen ihre Ausbildungsbetriebe mit der BDS AZUBIAKADEMIE bieten, genutzt haben und betonte die Bedeutung der zusätzlichen Qualifikation. Denn Bildung schaffe Perspektiven. Die vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration ideell unterstützte BDS AZUBIAKADEMIE steht allen Ausbildungsbetrieben der jeweiligen Region für eine Aufwandspauschale offen. Im Anschluss an die Verleihung konnten Selbständige und Mitglieder des BDS Mittelfranken beim traditionellen Gedankenaustausch mit dem Innenminister ihre Sorgen und Nöte äußern. Die Fragerunde war geprägt von der Existenzangst aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der Energieversorgung, aber auch wegen des Fachkräftemangles der gerade im Mittelstand dramatische Ausmaße annimmt. Einzelne förderrechtliche Probleme und die allgemeine Wohnsituation in Ballungsräumen, die gerade für junge Leute und damit für Fachkräfte nicht mehr erschwinglich ist, waren Themen, wie auch die weiter wachsende Kluft zwischen Arm und Reich und die damit verbundene Gefahr von Extremismus in unterschiedlicher Couleur. In seiner authentischen, sachbezogenen Art beantwortete Innenminister Joachim Herrmann die Fragen und bot Hilfestellungen an, musste allerdings auch vielfach auf die Unwägbarkeiten, die der Ukraine Krieg und die Pandemie noch bereit halten, verweisen.

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